Neben der Standardkartusche bieten viele Hersteller ihre Toner auch in XL- oder XXL-Varianten mit deutlich höherer Füllmenge an. Der Anschaffungspreis liegt zwar höher, doch die entscheidende Kennzahl ist nicht der Kartuschenpreis, sondern der Preis pro gedruckter Seite.
Wie sich die Ersparnis rechnet
XL- und XXL-Kartuschen enthalten oft ein Vielfaches der Seitenzahl einer Standardkartusche bei einem Aufpreis, der meist unter dem Vielfachen liegt. In der Praxis kann das bei Vieldruckern zu einer spürbaren Ersparnis pro Seite führen, teils deutlich unter den Kosten der Standardvariante – als grobe Beispielrechnung: Kostet eine Standardkartusche mit 1.000 Seiten Reichweite 40 Euro (4 Cent/Seite) und eine XL-Kartusche mit 3.000 Seiten 90 Euro (3 Cent/Seite), sinkt der Seitenpreis um rund ein Viertel. Die tatsächlichen Werte hängen stark von Hersteller und Modell ab und sollten im Einzelfall verglichen werden.
Wann sich XL lohnt
Je höher das monatliche Druckvolumen, desto eher rechnet sich die größere Kartusche – seltenere Wechsel bedeuten auch weniger Arbeitszeit und weniger Verpackungsmüll pro gedruckter Seite. Für Büros mit mehreren Nutzern am selben Gerät ist XL fast immer die wirtschaftlichere Wahl.
Wann Standard ausreicht
Bei sehr geringem Druckaufkommen kann eine XL-Kartusche unnötig gebunden sein: Toner verschlechtert sich zwar deutlich langsamer als Tinte, dennoch bindet die größere Kartusche mehr Kapital auf einmal. Wer nur gelegentlich druckt, ist mit der Standardgröße oft flexibler aufgestellt.
Kompatible XL-Alternativen
Auch kompatible Hersteller bieten XL-Varianten an, häufig zu einem nochmals günstigeren Preis pro Seite als Original-XL-Kartuschen. Bei Compana Rebuild Toner in XL-Ausführung lässt sich die Ersparnis aus höherer Füllmenge und kompatiblem Preisniveau kombinieren.


