Umwelt & Qualität

Umweltfreundlichkeit

Der Schutz von Mensch und Umwelt ist ein fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie und beeinflusst jede unserer Arbeiten und Entscheidungen.

Die von uns vertriebenen Tonermodule bestehen zu 75 % aus wieder verwendbaren Teilen (ausgenommen sind Teile, die für die Qualität wichtig sind, wie zum Beispiel die Bildtrommel) und enthalten keine halogenierten Materialien.

Studien zeigen, dass eine remanufactured Kartusche einen um bis zu 40 % geringeren CO₂-Fußabdruck aufweist als eine neu produzierte Kartusche. Nur durch normgerechte Wiederaufbereitung – nicht durch patentverletzende Neubau-Klone – lässt sich dieser ökologische Vorteil realisieren.

Die Normenreihe DIN 33870

Die DIN 33870 wurde im Jahr 2001 erstmals veröffentlicht und legt Qualitätsstandards für die Aufbereitung und Prüfung gebrauchter Tonermodule fest. Mit der Verbreitung von Farblaserdruckern wurde die Norm überarbeitet und aufgeteilt:

  • DIN 33870-1 (Monochrome): Für Schwarz-Weiß-Drucker – Kontraststabilität, Textschärfe, mechanische Belastbarkeit.
  • DIN 33870-2 (4-Farb/CMYK): Für Farblaserdrucker – Farbregisterhaltigkeit, Mischbarkeit der Toner, Farbtreue über die Laufzeit.
  • DIN 33871: Für Tintenstrahldrucker – Aufbereitung von Tintendruckköpfen und Tanks.

Wiederaufbereitete Tonerkartuschen dürfen nach DIN 33870 maximal viermal wiederverwendet werden, um der Norm zu entsprechen.

Aufbereitung: Rebuilt statt Refill

Ein zentraler Unterschied: „Refill"-Produkte (einfache Nachfüllung) sind nicht mit normgerecht aufbereiteten „Rebuilt"-Modulen zu vergleichen. Die DIN 33870 definiert einen Prozess, der einer industriellen Generalüberholung gleicht:

  • Wareneingang: Visuelle Eingangsprüfung; Module mit mechanischen Brüchen oder nach mehreren Zyklen werden aus dem Kreislauf entfernt.
  • Vollständige Demontage: Komplette Zerlegung, Entfernung aller Tonerreste (Absaugung/Druckluft), keine Kontamination durch inkompatible Resttoner.
  • Austausch von Verschleißteilen: Fotoleitertrommel (OPC), Dosierrakel, Magnetwalze – Prüfung auf mikroskopischen Verschleiß, Ersatz durch zertifizierte Neuteile.
  • Chemische Spezifikation: Toner exakt auf Trommel und Fixiereinheit abgestimmt; Befüllung nach Gewichtsvorgaben.
  • Dichtheitsprüfung: Staubdichtheit, Versiegelung vor Transport und Betrieb.

Gesundheitsverträglichkeit: Ames-Test und Grenzwerte

Der Vertrieb von Compana Laser Cartridges entspricht den Anforderungen der DIN 33870. Für jedes Produkt besteht ein Sicherheitsdatenblatt mit allen Informationen zur Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit sowie Sicherheitshinweisen.

Der Ames-Test (Mutagenitätsprüfung) ist ein bakterielles In-vitro-Verfahren, das erbgutverändernde Eigenschaften chemischer Verbindungen prüft. Ein Toner erfüllt die DIN 33870 nur, wenn er den Ames-Test besteht – die Testergebnisse für unsere Tonerzubereitungen lauten „Negativ". Beim Einatmen, Verschlucken sowie Augen- oder Hautkontakt sind nach den heutigen Erkenntnissen keine toxischen Reaktionen oder Reizungen zu erwarten.

Die Norm orientiert sich an strengen Grenzwerten: Schwermetalle (Quecksilber, Cadmium, Blei, Cr VI) sind begrenzt oder verboten; Azofarbstoffe mit krebserzeugenden Aminen sind untersagt; VOC-Emissionen wird streng überwacht.

Qualitätsmetriken: Ergiebigkeit, Tape-Test, optische Dichte

Die Ergiebigkeit (Seitenleistung) wird nach ISO/IEC 19752 gemessen. Der Yield Ratio muss mindestens 1,0 betragen – die aufbereitete Kartusche muss mindestens so viele Seiten drucken wie das Original bei gleicher Deckung.

Der Tape-Test prüft die Haftfestigkeit des Toners auf dem Papier – entscheidend für Dokumentenechtheit und Archivierung. Die optische Dichte muss über die gesamte Laufzeit innerhalb enger Toleranzen liegen; „Fading" oder Hintergrundschwärzung werden durch die Norm sanktioniert.

Rechtssicherheit: Patenterschöpfung vs. Klone

Legales Remanufacturing nach DIN 33870 basiert auf dem Prinzip der patentrechtlichen Erschöpfung: Wenn ein OEM-Hersteller eine Kartusche im europäischen Wirtschaftsraum in den Verkehr bringt, darf sie Aufbereiter reinigen, reparieren und wiederbefüllen.

Patentverletzende Neubau-Klone aus Fernost kopieren hingegen Gehäuse und Mechanismen, sind oft „Single-Use"-Produkte und ökologisch eine Katastrophe. Die DIN 33870 fordert ausschließlich Leergut, das ursprünglich vom OEM in Verkehr gebracht wurde – damit sind Klone von der Zertifizierung ausgeschlossen.

Regulatorischer Ausblick 2025–2026

Die Ökodesign-Verordnung (ESPR), die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und das „Right to Repair" bringen ab 2025/2026 verbindliche Anforderungen: Digitale Produktpässe, strengere Recyclingvorgaben und das Verbot von Software-Sperren gegen aufbereitete Kartuschen. Die DIN 33870 dient als technische Vorlage und bereitet auf diese Zukunft vor.

Unsere Garantien

Compana garantiert die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften und den Vertrieb von umweltschonenden und gesundheitlich unbedenklichen Produkten.

Wir bestätigen, dass die von uns vertriebenen Druckerkartuschen die Kriterien für die Dokumentenechtheit – Schwärzung, Helligkeit, Tonerhaftung und Abriebsfestigkeit – vollständig erfüllen.

Der Einsatz von Compana-Produkten beeinflusst nicht die gesetzliche Gewährleistung des Original-Maschinenherstellers. Wir garantieren, dass durch Compana-Produkte keinerlei Schäden oder vorzeitiger Verschleiß am Gerät verursacht werden.

Rebuilt Toner nach DIN 33870 entsprechen der Qualität von Originalprodukten und sind 30 % bis 60 % günstiger. Sie sind vorbehaltlos zu empfehlen.