Die meisten Drucker bieten einen Entwurfsmodus (oft auch "Economy" oder "Sparmodus" genannt), der beim Drucken deutlich weniger Tinte oder Toner verbraucht als die Standardeinstellung. Trotzdem bleibt diese Funktion in vielen Büros ungenutzt, weil sie im Treiber nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.
Wo sich der Entwurfsmodus findet
In der Regel öffnet sich die Option über den Druckdialog unter "Einstellungen" oder "Eigenschaften" des Druckers, dort meist im Reiter "Qualität" oder "Layout". Je nach Hersteller heißt die Einstellung "Entwurf", "Economy", "Toner sparen" oder "Schnelldruck". Wer sie regelmäßig braucht, kann sie in den meisten Treibern auch als Standardeinstellung hinterlegen.
Was der Entwurfsmodus technisch verändert
Im Entwurfsmodus wird weniger Tinte oder Toner pro Fläche aufgetragen und die Druckgeschwindigkeit oft erhöht. Das Druckbild wirkt dadurch etwas blasser und feine Details weniger scharf – für reinen Text auf internen Arbeitsdokumenten ist das in der Praxis aber kaum relevant.
Wann der Entwurfsmodus sich lohnt
Ideal geeignet ist der Entwurfsmodus für interne Notizen, Korrekturausdrucke, Besprechungsunterlagen, die nach dem Meeting im Papierkorb landen, oder jede Art von Text, der nur kurz gebraucht wird. Nicht geeignet ist er für Dokumente, die Kunden vorgelegt werden, Verträge oder alles, wo ein gepflegtes Erscheinungsbild zählt.
Effekt auf die Verbrauchsmaterial-Laufzeit
Wer konsequent zwischen Entwurfsmodus für interne Zwecke und Normalqualität für repräsentative Dokumente unterscheidet, verlängert die Lebensdauer von Tintenpatronen und Tonerkartuschen spürbar. Bei hohem internen Druckaufkommen kann sich dadurch der Nachkauf von Verbrauchsmaterial über Monate hinweg deutlich verzögern.


