Kopierpapier gibt es in vielen Gewichtsklassen – meist angegeben in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Wer im Büro nicht genau hinschaut, greift oft automatisch zum nächstbesten Karton, ohne zu wissen, dass sich dahinter spürbare Unterschiede in Kosten und Eignung verbergen.
80 g/m²: der bewährte Standard
Für den Großteil des täglichen Bürodrucks – interne Notizen, Ausdrucke zum Ablegen, einfache Korrespondenz – ist Standardpapier mit 80 g/m² völlig ausreichend. Es ist günstig, in nahezu jedem Drucker und Kopierer problemlos einsetzbar und deckt damit den weit überwiegenden Teil des Druckbedarfs ab.
Wann 90 oder 100 g/m² sinnvoll sind
Etwas schwereres Papier ab 90 g/m² wirkt hochwertiger und ist griffiger – geeignet für Angebote, Verträge oder Unterlagen, die Kunden in die Hand bekommen. Ab 100 g/m² spricht man von Papier, das sich auch für beidseitigen Druck mit dichten Farbflächen eignet, ohne dass der Druck durchscheint. Für reine Briefbögen mit Briefkopf ist 90 g/m² ein gängiger Mittelweg zwischen Kosten und Wirkung.
Warum das Gewicht überhaupt eine Rolle spielt
Neben der Optik hat das Papiergewicht auch technische Auswirkungen: Zu dünnes Papier kann bei intensiven Druckbildern durchscheinen oder sich im Einzug leichter stauen, zu schweres Papier kann bei manchen Geräten außerhalb der Spezifikation liegen und den Papiereinzug belasten. Ein Blick ins Druckerhandbuch zeigt, welche Gewichtsspanne das jeweilige Modell offiziell unterstützt.
Kosten im Blick behalten
Schwereres Papier kostet in der Regel spürbar mehr pro Blatt. Wer 100 g/m²-Papier für jeden internen Ausdruck verwendet, zahlt für eine Qualität, die dort niemand braucht. Sinnvoller ist es, Standardpapier für den Alltag vorzuhalten und höhere Grammaturen gezielt für repräsentative Dokumente einzusetzen.


