Ein Farblaserdrucker verleitet dazu, jedes Dokument automatisch in Farbe auszugeben – dabei verbraucht auch reiner Text mit farbigem Firmenlogo oder farbigen Überschriften spürbar mehr Verbrauchsmaterial als ein reiner Schwarzweiß-Ausdruck.
Warum Farbdruck teurer ist
Bei den meisten Farblaserdruckern kommen für ein farbiges Dokument mehrere Tonerkartuschen gleichzeitig zum Einsatz – neben Schwarz zusätzlich Cyan, Magenta und Gelb. Selbst wenn nur ein kleiner Teil der Seite farbig ist, wird häufig für die gesamte Seite ein höherer Preis pro Ausdruck kalkuliert als bei reinem Schwarzweiß-Druck.
Graustufen als Kompromiss
Für Dokumente, bei denen die Farbe keine inhaltliche Funktion hat – etwa interne Protokolle, Entwürfe oder Auswertungen mit farbigen Diagrammen, die auch in Graustufen lesbar bleiben – lohnt sich die Einstellung "In Graustufen drucken" im Druckertreiber. Das Dokument wird dabei ausschließlich mit der Schwarz-Tonerkartusche gedruckt, obwohl die Datei selbst weiterhin farbige Elemente enthält.
Wo Farbe wirklich gebraucht wird
Nicht jedes farbige Element lässt sich verlustfrei in Graustufen übersetzen: Diagramme mit mehreren farblich codierten Datenreihen oder Präsentationen für Kunden verlieren in Graustufen oft an Aussagekraft. Hier bleibt der Farbdruck sinnvoll – die Faustregel lautet, Farbe gezielt für Dokumente mit echtem Außenwirkung-Anspruch einzusetzen, nicht als Standardeinstellung für alles.
Praktische Umsetzung im Büroalltag
Am einfachsten lässt sich das umsetzen, indem der Druckertreiber für den Standardarbeitsplatz auf Graustufen voreingestellt wird und Mitarbeitende Farbdruck bewusst aktivieren, wenn er tatsächlich gebraucht wird – statt umgekehrt. Diese kleine Umstellung reduziert den Verbrauch der teureren Farbtonerkartuschen spürbar, ohne dass auf Farbe verzichtet werden muss, wo sie sinnvoll ist.


