Beim Kauf von Tintenpatronen lässt sich mit ein paar einfachen Gewohnheiten spürbar sparen, ohne bei Qualität oder Zuverlässigkeit Abstriche zu machen.
XL-Gebinde statt Standardpatrone
Wie bei Toner gilt auch bei Tintenpatronen: Größere XL-Varianten haben meist einen niedrigeren Preis pro gedruckter Seite als die Standardgröße, auch wenn der Einzelpreis höher liegt. Bei regelmäßigem Druckbedarf zahlt sich die größere Patrone in der Regel schnell aus.
Preise pro Seite statt pro Patrone vergleichen
Der Blick auf den Kartuschenpreis allein führt leicht in die Irre, wenn die Füllmengen unterschiedlich sind. Aussagekräftiger ist der Preis pro Seite, der sich aus Kartuschenpreis geteilt durch die vom Hersteller angegebene Seitenreichweite ergibt.
Multipacks gezielt einsetzen
Wie im Beitrag zu Multipacks beschrieben, lohnt sich der Kauf im Set vor allem bei absehbarem Verbrauch – wer regelmäßig alle Farben braucht, spart damit zusätzlich gegenüber dem Einzelkauf.
Kompatible Patronen als Alternative
Kompatible Tintenpatronen kosten oft deutlich weniger als Originalware, ohne dass laut geltendem EU-Recht die Druckergarantie dadurch automatisch erlischt (siehe unseren Beitrag zum Garantierecht). Bei der Auswahl lohnt sich ein Blick auf Herstellerangaben zur Auslaufsicherheit und Kompatibilität mit dem eigenen Druckermodell.
Bedarfsgerecht statt auf Vorrat kaufen
Tinte kann bei sehr langer Lagerung eintrocknen. Statt große Mengen auf Vorrat zu kaufen, ist es meist wirtschaftlicher, den tatsächlichen Verbrauch der letzten Monate als Grundlage für die Nachbestellmenge zu nehmen.


