HP hat mit den Neverstop- und Laser-Tank-Modellen eine Laserdrucker-Reihe im Programm, bei der der Toner nicht in Form einzelner Kartuschen gewechselt, sondern über sogenannte Toner Reload Kits direkt nachgefüllt wird – ein Prinzip, das an Tintentank-Drucker im Inkjet-Bereich erinnert, nur eben für Lasertoner.
Wie das Nachfüllsystem aufgebaut ist
Anstelle einer klassischen Tonerkartusche besitzen diese Geräte einen fest eingebauten Tonerbehälter mit einem Nachfüll-Port. Sinkt der Füllstand, leuchtet am Gerät eine entsprechende Status-LED auf und signalisiert, dass nachgefüllt werden muss.
Der Nachfüllvorgang Schritt für Schritt
Das Toner Reload Kit wird zunächst kräftig geschüttelt, damit sich der Toner im Inneren löst und nicht verklumpt. Anschließend werden Verschlussring und Kappe entfernt und die Öffnung des Kits auf den Nachfüll-Port am Drucker gesetzt. Der Toner läuft dann selbstständig in den Behälter – ein manuelles Drücken oder Schütteln während des Einfüllens ist normalerweise nicht nötig.
Worauf beim Nachfüllen zu achten ist
Der Vorgang sollte möglichst auf einer glatten, leicht abwischbaren Unterlage stattfinden, da beim Abnehmen des leeren Kits gelegentlich etwas Tonerstaub austreten kann. Direkter Hautkontakt und Einatmen des Feinstaubs sollten vermieden werden. Nach dem Nachfüllen wird der Drucker in der Regel automatisch erkennen, dass wieder ausreichend Toner vorhanden ist.
Vorteile gegenüber klassischen Kartuschen
Toner Reload Kits sind meist pro Seite günstiger als klassische Tonerkartuschen vergleichbarer Reichweite und erzeugen weniger Verpackungsmüll, da kein komplettes Kartuschengehäuse entsorgt werden muss. Wer ein Neverstop- oder Tank-Modell im Büro einsetzt, sollte passende Reload Kits rechtzeitig vorrätig haben, damit ein Nachfüllen nicht mitten in einem größeren Druckauftrag nötig wird.


