EcoTank ist der Markenname, unter dem Epson seine Tintentank-Drucker vertreibt – das Funktionsprinzip mit großen, nachfüllbaren Tanks statt Wechselpatronen findet sich unter anderen Namen inzwischen auch bei Canon (MegaTank) und HP (Smart Tank). Ob sich der Umstieg lohnt, hängt vor allem vom eigenen Druckvolumen ab.
Die klaren Vorteile
Der wichtigste Vorteil ist der niedrige Preis pro gedruckter Seite: Große Nachfüllflaschen liefern deutlich mehr Seiten pro investiertem Euro als klassische Tintenpatronen. Dazu kommt weniger Verpackungsmüll, da nicht für jede leere Patrone ein komplettes Kunststoffgehäuse entsorgt wird, sowie seltenere Unterbrechungen durch Patronenwechsel bei hohem Druckaufkommen.
Die Kehrseite: höhere Anschaffungskosten
Tintentank-Drucker kosten in der Anschaffung spürbar mehr als vergleichbare Patronen-Geräte. Diese Mehrkosten amortisieren sich erst ab einem gewissen Druckvolumen – bei sehr geringem Druckbedarf kann es länger dauern, bis sich der höhere Kaufpreis über die niedrigeren Seitenkosten wieder ausgleicht.
Praktische Einschränkungen
Die Druckgeschwindigkeit vieler Tintentank-Modelle liegt unter der vergleichbarer Laserdrucker oder hochwertiger Patronen-Tintenstrahler. Auch die Bauform ist durch die sichtbaren Tanks meist etwas größer als bei kompakten Patronen-Geräten.
Für wen sich der Umstieg lohnt
Wer regelmäßig druckt – etwa Familien mit Schulkindern, Homeoffice-Arbeitsplätze oder kleine Büros – profitiert in der Regel deutlich von den niedrigeren Folgekosten. Wer nur gelegentlich ein paar Seiten druckt, für den überwiegen meist die höheren Anschaffungskosten den Vorteil aus dem günstigeren Seitenpreis.


