Bei privaten Anwenderinnen und Anwendern haben sich die Kaufkriterien für Tintenstrahldrucker in den letzten Jahren spürbar verschoben – weg vom reinen Anschaffungspreis, hin zu den laufenden Kosten pro Seite.
Der klare Trend: Tintentank statt Patrone
Der auffälligste Trend ist der Umstieg auf Tintentank-Systeme wie Epson EcoTank, Canon MegaTank oder HP Smart Tank. Diese Geräte kosten in der Anschaffung mehr, sparen aber über die Nutzungsdauer durch günstige Nachfüllflaschen deutlich – ein Vorteil, der sich gerade bei Familien und Vieldruckern schnell bemerkbar macht (siehe unseren Beitrag zu den EcoTank-Vorteilen).
Kompakte All-in-one-Geräte
Für kleinere Haushalte bleiben kompakte Multifunktionsgeräte mit klassischen Patronen gefragt, vor allem wenn der Druckbedarf gering ist und der niedrigere Anschaffungspreis stärker zählt als der Preis pro Seite.
Fotodruck als Kaufargument
Modelle mit sechs statt vier Farbtanks, wie sie etwa bei Canon Pixma-Geräten der gehobenen Preisklasse verbreitet sind, richten sich gezielt an Anwender mit Fokus auf Fotodruck und liefern feinere Farbabstufungen als reine Text-Multifunktionsgeräte.
Was das für die Kaufentscheidung heißt
Wer viel druckt, fährt mit einem Tintentank-System langfristig meist günstiger. Wer nur gelegentlich druckt, ist mit einem kompakten Patronen-Gerät oft besser beraten, weil die Tinte in Tintentanks bei sehr seltener Nutzung ebenfalls eintrocknen kann. Die eigene Nutzungshäufigkeit ist damit das wichtigste Auswahlkriterium – wichtiger als ein einzelnes "beliebtestes" Modell.
