Anders als bei Tintenstrahldruckern ändert sich die Modellauswahl bei Laserdruckern seltener grundlegend – die Kaufentscheidung hängt hier stärker von Druckvolumen und Gesamtbetriebskosten ab als von kurzfristigen Trends.
Was gefragte Laserdrucker auszeichnet
Im Büroeinsatz zählen vor allem eine hohe monatliche Druckkapazität, niedrige Kosten pro Seite durch XL-Tonerkartuschen, Netzwerkfähigkeit für mehrere Arbeitsplätze sowie kompatible Verbrauchsmaterialoptionen. Für Homeoffice-Nutzer stehen dagegen eher kompakte Bauform und geringe Anschaffungskosten im Vordergrund.
Verbreitete Gerätefamilien
Zu den im Markt breit vertretenen Laserdrucker-Serien zählen unter anderem Brother HL und MFC, HP LaserJet und LaserJet Pro sowie Kyocera-Modelle mit ECOSYS-Technologie. Welches einzelne Modell innerhalb dieser Serien gerade am meisten verkauft wird, verändert sich durch Modellwechsel, Aktionen und Verfügbarkeit laufend – eine feste, dauerhaft gültige Rangliste gibt es dafür praktisch nicht.
Farblaser oder Schwarzweiß?
Für reine Textdokumente bleibt der Schwarzweiß-Laserdrucker meist die wirtschaftlichere Wahl, da Farbtoner in Anschaffung und Verbrauch teurer ist (siehe unseren Beitrag zum Schwarzweiß-Druck). Farblaserdrucker lohnen sich vor allem dort, wo regelmäßig Präsentationen oder Kundenunterlagen in Farbe gedruckt werden.
Worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt
Statt sich an einem Modellnamen zu orientieren, lohnt sich die Berechnung der Kosten pro Seite über die geplante Nutzungsdauer inklusive Toner – bei hohem Druckaufkommen macht das über die Jahre einen deutlich größeren Unterschied als der Kaufpreis des Geräts selbst.
