Im Einstiegssegment unter 100 Euro lässt sich heute bereits ein brauchbarer Drucker für den Heimgebrauch finden – allerdings mit klaren Kompromissen gegenüber teureren Geräten, die vor dem Kauf bekannt sein sollten.
Was in dieser Preisklasse realistisch ist
Für unter 100 Euro sind meist kompakte Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte mit klassischen Patronen erhältlich, seltener einfache Schwarzweiß-Laserdrucker ohne Zusatzfunktionen. WLAN-Anbindung ist mittlerweile auch in dieser Preisklasse Standard, ein automatischer Dokumenteneinzug für mehrseitiges Scannen dagegen eher die Ausnahme.
Der Haken: Folgekosten
Der niedrige Anschaffungspreis wird bei vielen Einsteigergeräten durch vergleichsweise teures Verbrauchsmaterial ausgeglichen – die im Lieferumfang enthaltenen Patronen sind zudem oft nur Starterpatronen mit reduziertem Füllstand. Wer regelmäßig druckt, sollte die Folgekosten über die ersten zwölf Monate mit einplanen, nicht nur den Kaufpreis des Geräts.
Worauf trotzdem geachtet werden sollte
Auch im Einstiegssegment lohnt sich der Blick auf die verfügbaren Kartuschengrößen (gibt es eine XL-Variante?), auf App- und WLAN-Anbindung fürs Drucken vom Smartphone sowie auf Kundenbewertungen zur Zuverlässigkeit des Papiereinzugs, einem häufigen Schwachpunkt günstiger Geräte.
Für wen sich diese Preisklasse eignet
Geräte unter 100 Euro passen gut zu gelegentlichem Druckbedarf im Haushalt – Schulunterlagen, Formulare, gelegentliche Fotos. Wer regelmäßig größere Mengen druckt, ist mit einem etwas teureren Gerät mit niedrigeren Folgekosten über die Nutzungsdauer meist besser beraten.


