Eine exakte Zahl, wie viele Drucker aktuell in deutschen Haushalten und Büros im Einsatz sind, lässt sich seriös kaum beziffern – dafür gibt es keine zentrale, verlässliche Erhebung. Klarer lässt sich dagegen beschreiben, welche Hersteller den Markt prägen.
Wer den Markt anführt
HP gilt in Deutschland und international seit Jahren als einer der größten, wenn nicht der größte Anbieter von Druckern und Multifunktionsgeräten, sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenbereich. Epson und Canon folgen als weitere etablierte Großanbieter, ergänzt durch Brother, das insbesondere im Laserdrucker- und Etikettendrucker-Segment stark vertreten ist.
Warum genaue Zahlen schwer zu bekommen sind
Marktforschungsinstitute erheben Absatzzahlen meist quartalsweise und global, nicht als laufende Bestandszahl für ein einzelnes Land. Zudem unterscheiden sich Studien je nach Methodik – ob nur Neuverkäufe gezählt werden oder auch der bestehende Gerätebestand, ob Privat- und Geschäftskunden getrennt betrachtet werden, und welcher Zeitraum zugrunde liegt. Das führt dazu, dass verschiedene Quellen zum Teil deutlich unterschiedliche Marktanteilszahlen nennen.
Verschiebung zwischen den Drucktechnologien
Unabhängig von der genauen Herstellerverteilung lässt sich ein klarer Trend erkennen: Tintenstrahldrucker mit Tintentank-System gewinnen gegenüber klassischen Patronen-Geräten an Bedeutung, während im Geschäftskundenbereich Laserdrucker weiterhin die dominierende Technologie für hohe Druckvolumen bleiben.
Was das für Kunden bedeutet
Für die eigene Kaufentscheidung ist der genaue Marktanteil eines Herstellers letztlich weniger wichtig als die Verfügbarkeit von Verbrauchsmaterial, Servicequalität und Kosten pro Seite – bei allen großen Herstellern lässt sich sowohl gute als auch weniger passende Ausstattung für den eigenen Bedarf finden.


