Der doppelseitige Druck, auch Duplexdruck genannt, ist eine der einfachsten Möglichkeiten, den Papierverbrauch im Büro spürbar zu senken – bei vielen Dokumenten lässt sich der Papierbedarf dadurch nahezu halbieren.
Automatischer Duplexdruck
Viele moderne Bürodrucker verfügen über eine automatische Duplexeinheit, die das Blatt nach dem Bedrucken der Vorderseite selbstständig wendet und die Rückseite bedruckt. Diese Funktion lässt sich im Druckdialog meist über eine Option "Beidseitig drucken" oder "Duplex" aktivieren und kann für den Standardarbeitsplatz dauerhaft voreingestellt werden.
Manueller Duplexdruck ohne Duplexeinheit
Geräte ohne automatische Duplexeinheit können trotzdem doppelseitig drucken: Der Drucker gibt zunächst nur die ungeraden Seiten aus, anschließend werden die bedruckten Blätter von Hand gewendet und erneut eingelegt, damit die geraden Seiten auf der Rückseite landen. Die meisten Treiber bieten dafür eine Anleitung direkt im Druckdialog an, inklusive der korrekten Einlegerichtung.
Worauf beim Duplexdruck zu achten ist
Nicht jedes Papier eignet sich gleich gut für beidseitigen Druck: Zu dünnes Papier kann bei intensiven Druckbildern durchscheinen. Ab etwa 90 g/m² ist Durchscheinen in der Regel kein Thema mehr. Auch die Bindungsart des fertigen Dokuments spielt eine Rolle – bei gehefteten Unterlagen sollte auf die richtige Ausrichtung der Rückseite geachtet werden, damit der Text nicht auf dem Kopf steht.
Effekt auf Kosten und Umwelt
Wer konsequent doppelseitig druckt, benötigt für dieselbe Textmenge nur halb so viel Papier – ein direkter Kosteneffekt, der sich bei hohem Druckaufkommen schnell bemerkbar macht. Für Dokumente, die eventuell einzeln herausgetrennt werden müssen, bleibt einseitiger Druck weiterhin die praktischere Wahl.


