Viele moderne Drucker bieten zwei unterschiedliche Wege für die drahtlose Verbindung an: klassisches WLAN über einen Router und WiFi Direct als direkte Verbindung ohne Netzwerk dazwischen. Beide haben ihren jeweiligen Einsatzzweck.
Klassisches WLAN: Verbindung über den Router
Beim klassischen WLAN meldet sich der Drucker im heimischen oder betrieblichen Netzwerk über den Router an, genau wie ein Laptop oder Smartphone. Alle Geräte im selben Netzwerk können den Drucker anschließend nutzen, ohne dass für jedes Gerät eine neue Verbindung eingerichtet werden muss.
WiFi Direct: Verbindung ohne Router
WiFi Direct baut dagegen eine direkte Funkverbindung zwischen einem Endgerät und dem Drucker auf, ganz ohne bestehendes WLAN-Netzwerk. Das ist praktisch, wenn kein Router verfügbar ist oder Drucker und Endgerät bewusst nicht im selben Netzwerk hängen sollen, etwa aus Sicherheitsgründen in einem separaten Gästebereich.
Wann sich welche Variante eignet
Für den dauerhaften Einsatz im Büro oder zu Hause mit mehreren Nutzern ist klassisches WLAN die praktischere Wahl, weil der Drucker dauerhaft im Netzwerk verfügbar bleibt. WiFi Direct eignet sich eher für den gelegentlichen, spontanen Druck von einem einzelnen Gerät, etwa bei Besuch oder unterwegs ohne Zugriff auf das reguläre Netzwerk.
Beide Optionen parallel nutzen
Viele Geräte bieten beide Verbindungsarten gleichzeitig an – etwa dauerhaftes WLAN für die reguläre Nutzung im Büro und zusätzlich aktivierbares WiFi Direct für Gäste oder Sondersituationen. Welche Optionen ein konkretes Modell bietet, steht in der Regel im Netzwerkkapitel der Bedienungsanleitung.


