Schlechte Druckqualität kann viele Ursachen haben – und die richtige Lösung hängt stark davon ab, ob ein Tintenstrahl- oder ein Laserdrucker betroffen ist, sowie davon, wie genau sich der Fehler im Druckbild zeigt.
Bei Tintenstrahldruckern: blasse oder streifige Ausdrucke
Streifen oder fehlende Bereiche im Ausdruck deuten meist auf verstopfte Düsen hin, die sich über die integrierte Düsenreinigung im Treiber beheben lassen (siehe unseren Beitrag zur Druckdüsenreinigung). Insgesamt blasse Ausdrucke können dagegen auf zur Neige gehende Tinte oder eine falsch eingestellte Papiersorte im Treiber hinweisen.
Bei Laserdruckern: Flecken und Streifen
Wiederkehrende Flecken oder Streifen im gleichen Abstand über die Seite deuten häufig auf eine verschlissene oder beschädigte Bildtrommel hin, während gleichmäßig blasser Druck eher für leeren oder ungleichmäßig verteilten Toner spricht – hier hilft oft schon das Schütteln der Kartusche (siehe unseren Beitrag zum Tonerschütteln).
Ursachen, die beide Druckertypen betreffen
Eine falsch eingestellte Druckqualität im Treiber, etwa aus Versehen aktivierter Entwurfsmodus, senkt bei beiden Technologien sichtbar die Bildqualität. Auch falsches oder minderwertiges Papier kann unabhängig vom Druckertyp zu unscharfen oder verwischten Ausdrucken führen.
Systematisch vorgehen statt raten
Am effizientesten lässt sich die Ursache über einen Testdruck oder ein integriertes Diagnosemuster eingrenzen, das viele Geräte über das Bedienpanel oder den Treiber anbieten. So zeigt sich schnell, ob das Problem bei einer einzelnen Farbe, gleichmäßig über die ganze Seite oder nur in bestimmten Abständen auftritt – diese Information grenzt die möglichen Ursachen deutlich ein, bevor Verbrauchsmaterial unnötig ausgetauscht wird.


