Die Anleitung vieler Tonerkartuschen empfiehlt, sie vor dem Einsetzen mehrmals leicht zu schütteln – ein einfacher Handgriff, der einen spürbaren Effekt auf die Druckqualität haben kann.
Warum sich Tonerpulver setzt
Tonerpulver ist extrem fein und kann sich während Transport und Lagerung durch Vibration und die Schwerkraft ungleichmäßig in der Kartusche verteilen oder leicht verdichten. Ohne Auflockerung kann das dazu führen, dass beim Druckbeginn zu wenig Toner an die Übertragungswalze gelangt.
Der Effekt des Schüttelns
Durch vorsichtiges seitliches Schütteln – nicht kräftiges Schlagen – wird das Pulver wieder gleichmäßig innerhalb der Kartusche verteilt. Das sorgt dafür, dass von Anfang an genügend Toner zur Verfügung steht und das Druckbild gleichmäßig deckend statt streifig oder blass ausfällt.
Wann Schütteln besonders hilft
Am wichtigsten ist der Schüttelvorgang bei neuen Kartuschen direkt nach dem Auspacken sowie bei einer Kartusche, die eine "Toner niedrig"-Warnung anzeigt: Durch Schütteln lässt sich das restliche Pulver oft noch für einige weitere Seiten nutzbar machen, bevor tatsächlich gewechselt werden muss.
Die richtige Technik
Empfohlen wird meist ein sanftes Kippen der Kartusche von einer Seite zur anderen, etwa fünf- bis zehnmal, statt heftigem Schütteln. Zu kräftiges Schütteln kann Tonerstaub durch kleine Öffnungen austreten lassen und sollte daher vermieden werden – die genaue Empfehlung steht meist auf der Verpackung oder im Handbuch des jeweiligen Modells.


