Cloud-Printing / Mobile Lösungen

Google Cloud Print Alternativen: Mobiles Drucken nach dem Ende des Dienstes

HP ePrint, Epson Connect, Canon Cloud Link. Mopria (Android). ThinPrint, PaperCut Mobility Print. Whitelist, Port 443, Standby.

2 Min. LesezeitCompana Redaktion

Cloud-Printing 2.0: Die besten Nachfolger für Google Cloud Print

Seit Google seinen Cloud-Print-Dienst eingestellt hat, suchen viele Anwender nach Wegen, von unterwegs Dokumente an den heimischen Drucker zu senden. Glücklicherweise haben die Hersteller reagiert und bieten leistungsstarke Alternativen an.

1. Hersteller-eigene Cloud-Dienste

Die führenden Marken nutzen heute eigene Server-Strukturen: * HP ePrint: Jeder ePrint-fähige Drucker erhält eine eigene, eindeutige E-Mail-Adresse. Senden Sie ein PDF als Anhang an diese Adresse, druckt das Gerät es automatisch aus – egal wo auf der Welt Sie sich befinden. * Epson Connect: Ähnlich wie HP bietet Epson den Dienst „Email Print“ sowie „Remote Print Driver“ an. Letzterer ermöglicht es, aus jeder Windows-Anwendung heraus auf einen entfernten Epson-Drucker zu drucken. * Canon PIXMA/MAXIFY Cloud Link: Ermöglicht das Drucken direkt aus Diensten wie Google Drive, Dropbox oder OneDrive über das Drucker-Display oder die Canon PRINT App.

2. Mopria Print Service (Der Android-Standard)

Für Android-Nutzer ist Mopria die wichtigste Alternative. Es ist ein universeller Standard, der von fast allen Herstellern (HP, Brother, Canon, Xerox) unterstützt wird. * Vorteil: Keine herstellerspezifischen Apps nötig. Mopria ist oft bereits in den Android-Systemeinstellungen unter „Drucken“ integriert.

3. Professionelle Drittanbieter-Lösungen

  • ThinPrint Cloud Printer: Eine der stabilsten Lösungen für Unternehmen. Sie bietet einen virtuellen Druckertreiber, der Dokumente sicher verschlüsselt und an den Ziel-Drucker überträgt.
  • Mobility Print (PaperCut): Ideal für Schulen und Büros. Es ermöglicht BYOD-Printing (Bring Your Own Device) für Windows, macOS, iOS, Android und Chrome OS.

4. Checkliste: Cloud-Druck sicher einrichten

  • Whitelist aktivieren: Stellen Sie bei HP ePrint oder Epson Connect sicher, dass nur freigegebene E-Mail-Adressen Druckaufträge senden dürfen (Schutz vor Spam-Ausdrucken).
  • Port-Freigaben: Cloud-Dienste nutzen meist Port 443 (HTTPS) oder spezifische XMPP-Ports. Prüfen Sie Ihre Firewall-Regeln.
  • Standby-Modus: Der Drucker muss im „Deep Sleep“ die Netzwerkverbindung halten können, um Cloud-Aufträge zu empfangen.

Companas Fazit: Google Cloud Print wird nicht mehr vermisst. HP ePrint und universelle Apps wie Mopria bieten heute mehr Sicherheit und Komfort. Wer absolute Unabhängigkeit will, sollte beim Druckerkauf auf die Unterstützung von E-Mail-Printing achten.

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