Ob Zertifikat, Ausweis oder Präsentationsfolie: Die richtige Laminierfolie hängt vom Verwendungszweck ab. Ein kurzer Überblick über Oberfläche und Foliendicke.
Glänzend oder matt?
Glänzende Laminierfolien verstärken Farben und Kontraste – ideal für Fotos, Farbdrucke und Präsentationsunterlagen. Matte Folien reduzieren dagegen Spiegelungen und eignen sich besser für textlastige Dokumente, Zertifikate oder Ausweise.
Foliendicke richtig wählen
Dünne Folien mit 70 bis 80 Mikron bieten leichten, eher temporären Schutz – etwa für Einladungen oder interne Dokumente. Dickere Folien zwischen 125 und 250 Mikron sorgen für mehr Stabilität bei häufiger Nutzung, etwa bei Ausweisen oder Menükarten. Für normale Bürodokumente hat sich eine Stärke von 80 bis 125 Mikron bewährt (zur Einordnung: 1 Mil entspricht 25,4 Mikron). Grundsätzlich gilt: Je höher der Mikron-Wert, desto steifer und robuster das laminierte Ergebnis.
Vor dem Kauf prüfen
Bevor Folien bestellt werden, lohnt sich ein Blick auf das eigene Laminiergerät: Unterstütztes Format (A4 oder A3) und die maximal verarbeitbare Foliendicke sollten mit den geplanten Folienstärken übereinstimmen – sonst drohen Papierstau oder ein unsauberes Ergebnis.
Quellen
- laminiergeräte-berater.de
- conrad.de


