Für Versandetiketten, Ordnerbeschriftung oder Produktkennzeichnung gibt es zwei etablierte Wege: DYMO oder Brother P-touch. Beide Systeme arbeiten unterschiedlich – und eignen sich deshalb für unterschiedliche Einsatzzwecke.
Zwei unterschiedliche Technologien
DYMO-Geräte wie der 5XL oder LabelWriter 4XL drucken thermodirekt – ganz ohne Farbband oder Toner. Das senkt die Betriebskosten spürbar und macht sie besonders stark bei hohen Stückzahlen, etwa im Versand. Der DYMO 5XL druckt mit 300 dpi bis zu 53 Etiketten pro Minute, verfügt über USB- und LAN-Anschluss und ist mit rund 209 US-Dollar auf Versandetiketten für Plattformen wie Amazon, eBay, DHL oder UPS ausgelegt.
Brother P-touch-Geräte, etwa CUBE oder QL-800, arbeiten dagegen mit Kassetten-Bandsystemen (TZe- bzw. DK-Bänder), teils mit WLAN- und App-Anbindung.
Wer gewinnt im Test?
Im Kaufkompass der FAZ wurden 16 Geräte getestet – Testsieger wurde der Brother QL-800, gelobt für hochwertige Labels und verständliche Bedienung. Für spontanes Beschriften ganz ohne PC bietet sich das Modell Brother P-touch D450VP mit integrierter Tastatur und LC-Display an; als vergleichbare DYMO-Alternative gilt der DYMO LetraTag 100H.
Einordnung für den Büroalltag
DYMO-Geräte punkten bei Versand- und Logistikbetrieben mit hohem Volumen und niedrigen Folgekosten dank Thermodirektdruck. Brother P-touch ist durch das breitere Zubehörangebot und eigenständige Geräte ohne PC-Anbindung vielseitiger für die allgemeine Büro- und Ordnerbeschriftung.
Quellen
- shopify.com/de
- faz.net/kaufkompass


