Streifige oder blasse Ausdrucke bei einem Tintenstrahldrucker deuten häufig auf verstopfte Druckdüsen hin – meist verursacht durch eingetrocknete Tinte, wenn der Drucker längere Zeit nicht benutzt wurde.
Das Problem erkennen
Die meisten Drucker bieten im Treiber oder über ein Testmuster am Gerät selbst eine Funktion zur Düsenprüfung an. Fehlende Linien oder Lücken im gedruckten Testraster zeigen an, welche Düsen verstopft sind, oft auf einzelne Farben begrenzt.
Die eingebaute Reinigungsfunktion nutzen
Nahezu jeder Tintenstrahldrucker verfügt über eine automatische Düsenreinigung, die über den Treiber oder das Bedienpanel gestartet wird. Dabei wird gezielt Tinte durch die Düsen gepresst, um Verstopfungen zu lösen. Diese Funktion verbraucht selbst etwas Tinte und sollte daher nicht übermäßig oft wiederholt werden – meist reichen ein bis zwei Durchgänge, gefolgt von einem erneuten Testdruck.
Wenn die automatische Reinigung nicht reicht
Hilft die integrierte Reinigung nach mehreren Versuchen nicht, kann bei manchen Geräten der Druckkopf manuell entnommen und mit warmem (nicht heißem) destilliertem Wasser vorsichtig gespült werden – dabei unbedingt die Herstelleranleitung beachten, da nicht jeder Druckkopf für eine manuelle Reinigung ausgelegt ist und eine falsche Handhabung ihn beschädigen kann.
Vorbeugen ist einfacher als reinigen
Regelmäßiges, wenn auch seltenes Drucken hält die Düsen eher frei als lange Standzeiten. Wer den Drucker über Wochen nicht benutzt, sollte gelegentlich eine Testseite drucken, um Eintrocknung frühzeitig vorzubeugen, statt erst bei sichtbaren Druckfehlern zu reagieren.


